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WandaVision

WandaVision Fanartikel

It was Yvo all along!

Anfang 2021, nach einem Jahr mit einem pandemiebedingt immer wieder verschobenen Black Widow-Film, begann endlich Phase 4 des Marvel Cinematic Universe. Und es war an der Zeit fürs MCU neue Wege zu beschreiten und das nicht nur, weil die Infinity Saga ihren glorreichen Abschluss gefunden hatte, sondern auch, weil das alte Muster der Marvel-Produktionen sich langsam abzunutzen begann. Es war Zeit für frischen Wind in den Marvel Studios. Wie gut, dass Disney nun einen eigenen Streamingdienst hatte. So ging man erstmals mit Serien zu den Superhelden der Kinofilme an den Start, denn Daredevil, Jessica Jones oder Cloak & Dagger waren genau wie Agents of S.H.I.E.L.D. nie so richtig Teil des Wahren Zeitstrahls und sind ja mittlerweile ganz offiziell aus der Kontinuität des Universums der Spielfilme rausgeflogen, wobei Loki natürlich das Tor dafür geöffnet hat, sie dennoch mit dem MCU-Hauptuniversum zu verknüpfen. Die Disney+-Serien waren aber ganz klar von Anfang an als Teil der MCU-Hauptkontinuität konzipiert und so startete Phase 4 mit WandaVision, Falcon and the Winter Soldier und Loki. Wobei vor allem Erstere und Letztere auch stilistisch Neuland betraten. Da der Gott des Schabernacks aber seine eigene Seite hat – drunter würde der kleine Narzisst es auch nicht machen –, konzentrieren wir uns hier auf Wanda Maximoff und Vision in ihrem trauten Heim in Westview.

 

Dass die Serie sich von den actiongeladenen Materialschlachten des MCU absetzen und mal etwas mehr die grauen Zellen der Zuschauer anstrengen wollte, zeigte ja schon der Titel. Auf den ersten Blick sind es einfach die Namen der Protagonisten: Wanda und Vision. Aber Wanda erschafft ja ihre eigene Fernsehserien nachempfundene Realität und sendet diese sogar aus dem Hex, wo S.W.O.R.D.-Mitarbeiter sie gucken können. Statt Television ist es also WandaVision. Jede Folge der Serie und jeder Abschnitt von Wandas Realität deckt bis zu den zwei Finalfolgen eine andere Ära des amerikanischen Fernsehens und einen anderen Sitcom-Stil ab.

 

Der Grund dafür ist, dass sich Wanda seit ihrer Kindheit in Sokovia so ein heiles Familienleben vorgestellt hat und sich dies nun mit einer selbst erschaffenen Version von Vision und später sogar zwei Söhnen verwirklichen will, um sich nicht ihrer Trauer über den Verlust von Vision in Infinity War stellen zu müssen. Die Serie ist also nicht nur ein kleines Experiment und eine Art Testlauf für eine neue Marschroute des Marvel Cinematic Universe, sondern auch eine komplexe Charakterstudie sowie eine Geschichte von Trauer und Verlust. Und so sehr wir auch um Nat und Tony getrauert haben, war dafür in den großen Blockbustern nur wenig Platz. Der kleine Bildschirm bot da etwas mehr Raum für die leiseren Töne.

 

Ein weiteres großes Plus war der Mysteryfaktor von WandaVision. Man kann wohl wirklich sagen, dass seit Lost nicht mehr so viele Nerds Woche für Woche das Internet mit Theorien fluteten und jedes kleine Detail kaputt analysierten. Bei manchem lagen die Geeks goldrichtig. Wobei es auch nicht schwer war, zu erraten, dass Agnes Agatha Harkness ist. Vieles, in das die Marvel-Fans viel hineininterpretiert hatten, erwies sich leider als Schall und Rauch. Kein Multiverse mit den X-men, nur ein Penis-Witz. Dabei hatten wir uns so über Evan Peters gefreut und dachten, Disney schlägt die Brücke zu den neu eingekauften X-men. Für alle, die es nicht wissen: Wanda und Pietro bzw. Scarlet Witch und Quicksilver sind in den Comics die Kinder von keinem Geringeren als Magneto höchstpersönlich. Auf dessen Erscheinen am Ende der Serie hatten viele gehofft. Kein Magneto. Und ja, auch kein Mephisto, den wir hinter jeder Ecke vermutet haben. Wen wir zwischenzeitlich alles für Mephisto gehalten haben ... sogar Sparky. Paul Bettany hat uns alle gelinkt. Der „Schauspieler, mit dem [er] immer schon mal zusammenarbeiten wollte", war er selbst.

 

Bei aller Innovation endete WandaVision dann doch konventioneller als von vielen gehofft. Statt dem großen Twist und Mephisto bekamen wir einen Skybeam und einen Showdown zwischen einer Heldin und einer Schurkin, die sich in ihren Kräften kaum unterschieden. Überhaupt: Was ist das mit Superheldenfilmen und diesen Skybeams? Es ist ja nicht nur Marvel, DC ja auch. So wie der Kampf zwischen den beiden Comicverlagen polarisierte am Ende dann auch das Serienfinale. Was aber selbst die Kritiker feierten: Wanda transformierte wahrhaft zur Scarlet Witch komplett mit von den Comics inspirierten Kostüm. Überhaupt avancierte Scarlet Witch zum neuen Publikumsliebling.

 

Und auch der yvolve Shop ist im WandaVision-Fieber. Unsere Fanartikel sind jedoch nicht das Ergebnis von Chaosmagie, sondern sehr real. Der leider nicht sechseckige Onlineshop rund um Scarlet Witch, Vision und Westview bietet dir allerhand Deko, Accessoires und Bekleidung zur Serie. Die beliebtesten Figuren des Serienhits auf T-Shirts und Caps? Oder schöne Notizbücher, um Theorien zur nächsten verrückten Marvel-Serie festzuhalten? Bei uns wirst du fündig.

 

Und da wir alle „Agatha all along" bzw. „Agatha die ganze Zeit" lieben, zu guter Letzt die yvolve-Edition des Hits, die wir unserem Maskottchen gewidmet haben:

 

Wer hat alle Banner ausgetauscht?
Das war Yvo von Anfang an!
Wer strebt heimlich nach der Weltherrschaft?
Das war Yvo von Anfang an!
Er ist superlaut,
Ha, Ha!
dass es jedem graut!
Er ist es, dem man besser nicht vertraut.
Auch wenn er Merch raushaut
Taschen, Lampen, Poster, Tassen.
Denn es gibt keinen Ausweg mehr, nun erfüllt sich sein dunkler Plan.
Das war Yvo, Ha! nerdiger Yvo,
Es war Yvo von Anfang an!
Und das mit Sparky war ich auch!

 

Nein, dem blöden Hund gehts gut. Schickt uns doch Martin Rütter vorbei, wenn ihr uns nicht glaubt! Und ja, Yvo verteilt Merchandise als Geschenke an Kunden. Mag schön für euch sein, aber wir wollen nicht von den Pizzen, Pommes oder Burgern leben müssen, mit denen er uns bewirft. Zumal wir ja auch die bezahlen. Dafür wird unser Verstand nicht von einer trauerenden Avengerin kontrolliert. Es kommt immer darauf an, mit wem man sich vergleicht, klar soweit?