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Guardians of the Galaxy

Guardians of the Galaxy Fanartikel

Write Battle, Bro!

Nach dem großen Erfolg der Avengers und der ersten Phase des Marvel Cinematic Universe traute man sich bei Disney an ein selbst vielen Comicfans eher unbekanntes Team von Charakteren, denn das Wort „Superhelden“ wäre hier wahrlich zu hoch gegriffen. Sicher, heute kennen wir alle ihre Namen: Yondu Udonta, Vance Astro alias Major Victory, Martinex T'Naga und Captain Charlie-27, die später von Stakar Ogord alias Starhawk, Nicholette "Nikki" Gold und Aleta Ogord ergänzt wurden. „Moment mal, das sind doch bis auf Yondu keine Guardians of the Galaxy“, wirst du sagen. Oh, doch! Das ist das Originalteam von 1969. „Aber was ist mit Peter Quill?“, magst du nun fragen. Wer? „Na ja, vielleicht kennt ihr ihn unter einem anderen Namen: Star-Lord.“ Da klingelt nichts. „Der legendäre Outlaw?“ Nee, noch nie gehört.

 

Auflösung: Das oben benannte Team sind wirklich die originalen Guardians of the Galaxy, aber die entstammen der Earth-691. Die Marvel-Comics-Hauptkontinuität ist aber Earth-616 und vor allem an der orientiert sich das MCU, dessen Wahrer Zeitstrahl wiederum Earth-199999 bildet. Das Originalteam um Stakar taucht am Ende von Guardians of the Galaxy Vol. 2 sogar als eine Gruppe von Ravagers auf, die Yondu bei dessen Begräbnis ihre Ehrerbietung zollen. Für die Earth-616 wurden die Guardians of the Galaxy 2007 neu eingeführt, also nur wenige Jahre, bevor sie auf der Leinwand erschienen. Dieses Team hatte in den letzten Jahren aber durchaus wechselnde Mitglieder und nicht alle davon sind uns aus dem Kino vertraut.

 

Peter Quill alias Star-Lord ist in Film und Comic ähnlich, doch während Quills Vater im MCU Ego ist, ist es im Comic J'son, König des Planeten Spartax. Groot wurde in den Comics einst sogar mal als Schurke eingeführt und auch seine gute Version aus dem Jahr 2006 ist schon bedrohlicher als das, was wir aus dem Film kennen. Rocket und Gamora sind in Film und Comic im Wesentlichen dieselben Figuren. Aber Drax... der war mal ein Mensch namens Arthur Douglas, dessen Frau von Thanos getötet und dessen Tochter von dessen Vater Mentor adoptiert wurde. Mentor und Kronos, der wiederum Mentors Vater und ein Gott ist, verpflanzten Arthurs Geist in einen neuen starken Körper und machten ihn so zu Drax the Destroyer. Und Mantis? Comic-Mantis ist ebenfalls ursprünglich ein Mensch, zur Hälfte Vietnamesin und zur Hälfte Deutsche. Sie ist Martial-Arts-Kämpferin und war zeitweilig Sex-Arbeiterin. Außerdem war sie ursprünglich ein Mitglied der Avengers und nicht der Guardians of the Galaxy. Bleiben noch Yondu und Nebula. I'm blue Da ba dee da ba di Da ba dee da ba di. Nebula war nie die Adoptivtochter von Thanos, sondern eine Weltraumpiratenkapitänin (schönes Wort), die von sich behauptete, Thanos Enkelin zu sein, weil sie den Titanen tot glaubte. Er fand das gar nicht witzig. Witzig ist aber, wie Yondu in seiner ursprünglichen Comic-Variante war, bevor er zur Anpassung ans Marvel Cinematic Universe einem kleinen Retcon unterzogen wurde, durch den er der Film-Variante im Großen und Ganzen entspricht. Der ursprüngliche Yondu war ein naturverbundener spiritueller Stammeskrieger. Bis auf das Aussehen und den schallgesteuerten Pfeil haben die Yondus nicht viel gemein.

 

Man könnte Thor sicher auch zu den Guardians of the Galaxy zählen. Da der aber seine ganz eigene Comic- und Filmreihe hat, hat er auch seinen eigene Kategorie bei uns, wo du ganz viele Informationen zu diesem Charakter findest.

 

Einer der wichtigsten Guardians of the Galaxy, der in den Filmen noch nicht zum Team gehört, wurde schon angeteast: Adam Warlock. In einer Post-Credit-Scene von Volume 2 sehen wir die Hohepriesterin Ayesha von den Sovereigns vor einer Art Kokon, und sie verkündet, der, der darin sei, wäre der nächste Schritt in der Evolution der Sovereigns und der Schlüssel zur Vernichtung der Guardians of the Galaxy. Sie nennt Ihn „Adam“. Auch in den Comics ist Adam Warlock ein künstlicher Übermensch, fast wie eine Art ansehnliche Version von Frankensteins Kreatur. Eigentlich spielt er in der Infinity-Saga eine wichtige Rolle, weshalb viele erwartet hatten, ihn in Avengers: Infinity War oder Avengers: Endgame zu sehen.

 

Ein weiteres ganz prominentes Mitglied der Guardians of the Galaxy ist Nova. Im ersten Film bekommen wir zwar die Nova Corps von Xandar zu sehen, aber Richard Rider alias Nova selbst ist nirgends zu entdecken. Wer ist Nova? Machen wir es kurz: Green Lantern in Grün bzw. Blau. Ist ja nichts Neues, dass Marvel und DC sich ständig beklauen, aber das: Rhomann Dey, ein Mitglied der Nova Corps, stürzt mit seinem Schiff in New York ab. Im Sterben liegend erwählt er den Menschen Richard Rider zu seinem Nachfolger und gibt seine Macht und Uniform an ihn weiter. „Can I copy your homework?“ – „Yes, but don't make it too obvious.“

 

Weitere Guardians of the Galaxy, die uns in Zukunft noch in den Filmen erwarten könnten, wären die von Asgard stammende Angela (ursprünglich eine Figur aus Todd McFarlanes Spawn-Comics), Kitty Pryde (eine der X-Men), Carol Danvers (die hatte ja schon ihren Auftritt in den Filmen) oder Beta Ray Bill.

 

Kommen wir nun zum obligatorischen Verweis auf die Produktpalette des yvolve Shops. Was Merchandise angeht, sind wir ein wenig wie der Collector: Wir horten jeden Scheiß. Tassen, Poster, Taschen, Bekleidung, Lampen, Notizbücher. Im Gegensatz zum Collector geben wir die Dinge aber auch wieder ab. Jetzt nicht als Geschenke, aber wir verkaufen unser Merch an unseren treuen Kundenstamm aus Nerds und Geeks in der ganzen Galaxis. Ja, wir haben so ein paar Ravagers engagiert, die liefern für uns bis nach Knowhere. So ein Typ namens Taserface führt die an. Wirkte vertrauenserweckend. Nicht dass der die ganze Deko und die Accessoires für sich behält. Er hatte letztens eine von unseren Caps auf. Wenn er demnächst mit einem unserer T-Shirts mit Groot drauf rumläuft, würden wir vielleicht doch misstrauisch werden. Wenn mal welche der Fanartikel nicht ankommen, sagt uns bitte Bescheid.

 

Was sollen wir jetzt zum Abschluss noch sagen? Oh ja, das:

I AM GROOT!